Der Vogel des Jahres

Der Waldkauz ist "Vogel des Jahres 2017

Bild: Peter Kühn
Bild: Peter Kühn

Stellvertretend für alle Eulenarten hat der NABU für 2017 den Waldkauz zum Vogel des Jahres gewählt. Mit ihm soll für den Erhalt alter Bäume im Wald oder in Parks geworben werden und eine breite Öffentlichkeit für die Bedürfnisse höhlenbewohnender Tiere sensibilisiert werden. Eulen sind unverzichtbare Bestandteile der Artenvielfalt. Wir sollten alles dafür tun, sie zu schützen, ihre Bestände zu stabilisieren oder gar zu vermehren.

Der Stieglitz war "Vogel des Jahres 2016"

Der Stieglitz (Carduelis carduelis) auch Distelfink genannt, weil sein bevorzugte Nahrung Distelsamen ist,  gehört zu den buntesten und gleichzeitig beliebtesten Singvögeln in Europa. Kaum eine andere Art steht so für die Vielfalt und Farbenpracht unserer Landschaften. Doch die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft und die Bebauung von Brachflächen rauben dem Stieglitz die Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Es wird enger für den farbenfrohen Distelfinken. Mit seiner Wahl zum Vogel des Jahres 2016 wollen NABU und LBV den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft ins Blickfeld rücken: Der Stieglitz ist unser Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.

Der Stieglitz (Carduelis carduelis), Foto: A-M Kölbach
Der Stieglitz (Carduelis carduelis), Foto: A-M Kölbach

Auf den Habicht, Vogel des Jahres 2015, folgt damit ein Singvogel, der zu den farbenfrohesten Vögeln Deutschlands zählt. Der auch Distelfink genannte Stieglitz steht für vielfältige und farbenfrohe Landschaften, denn er ernährt sich vornehmlich von den Samen zahlreicher verschiedener Blütenpflanzen, Gräser und Bäume. Bunte Landschaften mit ausreichend Nahrung gibt es jedoch immer weniger, daher ist der Bestand des Stieglitzes in Deutschland in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen.

Der Habicht war "Vogel des Jahres 2015"

Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Habicht (Accipter gentilis) zum „Vogel des Jahres 2015“ gewählt. Auf den Grünspecht, Vogel des Jahres 2014, folgt damit ein Greifvogel, der wie viele andere seiner Verwandten immer noch der illegalen Verfolgung ausgesetzt ist, obwohl die Jagd auf den Habicht seit den 1970er Jahren verboten ist.

Habicht fangen und/ oder töten ist keine Ordnungswidrigkeit mehr - sondern eine Straftat!

Habicht mit Beute   © A-M.Kölbach
Habicht mit Beute © A-M.Kölbach

Der 50 bis 60 Zentimeter große Habicht ist ein kräftiger Greifvogel mit kurzen gerundeten Flügeln und einem relativ langen Schwanz.

Illegal abgeschossene, vergiftete oder gefangene Habichte sind nach wie vor trauriger Alltag. Es gibt immer noch einzelne Jäger, die ihn als Konkurrenten bei der Jagd auf Hasen und Fasane sehen. Auch bei Geflügel- und Taubenzüchtern ist der Habicht besonders unbeliebt.

NABU und LBV haben als Signal gegen die illegale Greifvogelverfolgung gemeinsam mit dem Komitee gegen den Vogelmord eine bundesweite Meldeaktion gestartet. Aktuell aufgestellte Fallen, vergiftete oder angeschossene Greifvögel können ab sofort unter der Telefonhotline 030-284984-1555 gemeldet werden. Unter dieser Nummer bieten Experten Hilfe beim Erkennen, Dokumentieren und Anzeigen illegaler Aktivitäten. Darüber hinaus werden auch zurückliegende Fälle illegaler Greifvogelverfolgung erfasst, zu melden unter

http://nrw.nabu.de/themen/jagd/greifvoegel/verfolgung/13019.html

www.NABU.de/verfolgung-melde

Weitere Informationen zum Habicht

Vogel des Jahres 2014 - Der Grünspecht

© Volker Brinkmann
© Volker Brinkmann

Der Grünspecht – groß wie ein Eichelhäher – ist nach dem Buntspecht unser häufigster Specht. Dennoch ist er viel öfter zu hören als zu sehen. Sein lautes, charakteristisch lachendes „kjückjückkjück“ ist zwar fast das ganze Jahr über vernehmbar, doch durch sein überwiegend grünes Gefieder ist er – trotz der roten Kappe – besonders auf Wiesen gut getarnt. Ein Specht auf der Wiese? Ja, denn seine absolute Lieblingsspeise sind Ameisen, und die findet man zumeist am Boden. Nur nebenher frisst der Grünspecht auch Regenwürmer, Schnecken und Obst.Sein kräftiger Schnabel ist ein Multifunktionswerkzeug, das er wie eine Axt, einen Meißel oder auch eine Zange einsetzt. Beim Einsammeln der Ameisen benutzt er seine bis zu 10 cm lange Zunge.Den Brutpartner wechselt der Grünspecht meist jede Saison, seinem Revier hingegen bleibt er oft lebenslang treu. Seine Höhlen zimmert er bevorzugt in dicken Weiden, Pappeln und Obstbäumen. Sie bieten später vielen anderen Höhlenbrütern willkommenen Wohnraum, nicht nur Vögeln, sondern auch Hornissen, Fledermäusen und Siebenschläfern.Die Grünspechte sind leidenschaftliche Europäer: Über 90 % des Weltbestandes entfallen auf Europa, knapp 7 % auf Deutschland. Dabei hat sich der Bestand in den letzten Jahrzehnten, besonders in Siedlungsräumen, insgesamt sehr positiv entwickelt, selbst wenn kalte Winter regelmäßig zu Bestandseinbußen führen.In jüngerer Zeit dagegen gibt der Rückgang an Grünland (wegen Stallmast, Maisanbau usw.), Streuobstwiesen und alten Bäumen Anlass zu Sorge, denn diese Entwicklung nimmt (auch) dem Grünspecht Möglichkeiten zur Nahrungssuche und zur Brut.

Alles über den Grünspecht finden Sie hier:

Jahresvogel 2014

Vogel des Jahres 2013 - Die Bekassine

© A-M.Kölbach
© A-M.Kölbach

Am 01. Mai wurde der Vogel des Jahres 2013 – die Bekassine – vom Arbeitskreis Ornithologie NABU Köln im Rahmen des Maifestes der Portalveranstaltung in Gut Leidenhausen vorgestellt.
Weitere Informationen zur Bekassine finden Sie auf den folgenden Seiten des NABU:


Die Bekassine - Botschafterin für bedrohte Lebensräume

unsere nächsten Veranstaltungen:

Siehe auch auf Veranstaltung

Sommerfest in Finkens Garten

Sonntag, 02.07.2017, ab 10:30 Uhr

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Mauerseglerseminar Mitwoch, 05/07/2017

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Botanische Exkursion zu Wildblumen und Kräutern

Sonntag, 09.07.2017, 09:00 Uhr

Projekt: Mauerseglerschutz

 

Umweltbüro auf Gut Leidenhausen.

Öffnungszeiten: Montag u. Donnerstag von 10-12 Uhr

Tipps zum Gemüseanbau auf dem Balkon? Hier erfahren Sie mehr!

Neue Kindergruppe in Finkens Garten!

BürgerInitiative:

"Grüngürtel für Alle"

Zu unserer Stellungnahme hier...

Ein Beitrag auf WDR 5

Kunstrasen im Grüngürtel?

Mitmach-Aktion Eulen !

Eulen im Kölner Raum.

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