Außenstelle Umweltpädagogik

Das Umweltbüro in Leidenhausen will in der natürlichen Umgebung von Gut Leidenhausen für die Natur und deren Schutz Interesse wecken, Erlebnisse ermöglichen und Aktionen initiieren. Dabei geht es vor allem um den erlebnisbezogenen Zugang zur Natur und den erhobenen Zeigefinger gibt es hier nicht!

Ob Walderlebnisspaziergänge oder Forscheraufträge, ob Einzelthemen wie Greifvögel erkennen oder Pflanzen bestimmen, ob Apfelsaftherstellung oder Beerenernte, ob als Tagesprojekt oder als wiederholendes Projekt … alles muss mit den Betreuern zeitig abgesprochen werden und kann nur in kleinen Gruppen mit den Betreuern stattfinden. In Leidenhausen und ggf. auch „zu Hause“.

Die Angebote richten sich an Grundschulen, Kitas und andere Kindergruppen. Für die Veranstaltungen wird eine Teilnahmegebühr erhoben, die anhand des Zeit- und Materialaufwandes festgelegt wird. Angestrebt werden längerfristige Kooperationen.

Das Büro ist geöffnet in der Regel Montag und Donnerstag von 10 – 12 Uhr (Aushang beachten), Termine für Besprechungen vorher vereinbaren während o.g. Zeiten unter 02203/1024991 oder per Mail martin.verfuerth@nabu-koeln.de

Ansprechpartner ist Martin Verfürth.

Öffnungszeiten Umweltbüro auf Gut Leidenhausen

Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur falsche Kleidung … Nach diesem Motto ist auch das Umweltbüro in der kalten und dunklen Jahreszeit geöffnet, (fast) jeden Montag und Donnerstag von 10 – 12 Uhr, hier die nächsten Termine:

12.01.2017 16.01.2017 19.01.2017  23.01.2017 26.01.2017 30.01.2017 09.02.2017 13.02.2017 16.02.2017 20.02.2017 02.03.2017 06.03.2017 09.03.2017 16.03.2017 23.03.2017 30.03.2017 06.04.2017

 

In den Osterferien Sonderöffnungszeiten.

 

Nach den Osterferien neue Öffnungszeiten.

Weitere Terminvereinbarungen zu o. g. Zeiten unter 02203/1024991 (Martin Verfürth).

Kaiser Wilhelm lebt!? Auf Gut Leidenhausen!

Alte Apfelsorten schmecken nicht nur gut, sondern haben auch lustige Namen:

Schafsnase, Rheinischer Krummstiel, Schöner aus Boskop … und Kaiser Wilhelm hieß sogar eine Apfelsorte. Diese Erfahrungen machten 25 Kinder des Offenen Ganztages der Irisweg Schule aus Zündorf bei einem Apfelsaftprojekt des NABU Köln.

Naturerfahrungsprojekte wünschten sich die Ganztags-Kinder und ErzieherInnen dieser Schule für die Herbstferien 2016 und wandten sich an das Umweltbüro des NABU auf Gut Leidenhausen. Martin Verfürth, Beiratsmitglied für Umweltpädagogik, brachte Schulwunsch und Know How des AK Umweltbildung zusammen und nach kurzer Absprache war das Apfelsaftprojekt Leidenhausen geboren.

Am 12.10.2016 rückten die Kinder in Leidenhausen mit Flaschen und kiloweise mit Äpfeln an, die sie im Schulgarten, im elterlichen Garten oder auf öffentlichen Streuobstwiesen gepflückt bzw. aufgelesen hatten.

Aber vor der Praxis stand noch Theorie an. In einem Einspielfilm wurden die Grundzüge der Ökologie der Streuobstwiese erklärt. In Gruppenarbeit ging es dann weiter, die eine Gruppe diskutierte anhand von gekauften Äpfeln und deren Herkunftsländern an einer Weltkarte Transportweg, Energieaufwand und Nachhaltigkeitsaspekte dieses Konsumverhaltens;

die andere Gruppe stellte in liebevoller und kreativer Bastelarbeit Etiketten für die Apfelsaftflaschen her; und die dritte Gruppe schließlich zerkleinerte die Äpfel, drehte diese Apfelstückchen durch die Handpresse und füllte den frisch gewonnen Saft in Flaschen ab, … wobei natürlich erstmal probiert werden musste. „Köstlich dieser frische Saft“ war die Meinung Aller! Und klar, alle Kinder haben alle 3 Gruppen durchlaufen!

Zum Abschluss gab es dann für alle Kinder eine Rallye über die Streuobstwiese zu bestehen und dabei spielte dann auch Kaiser Wilhelm wieder eine Rolle …

Eine gelungene Aktion, die zum Wiederholen geeignet ist. Besonderer Dank gilt den Mitgliedern des AK Umweltbildung Maren Niehues, Andreas Witt und Udo Färber, die nicht nur für die Apfelpresse und Unterrichtsmaterialien gesorgt haben, sondern sich auch engagiert um die Kinder gekümmert haben.

Text und Bilder: Martin Verfürth

Süßes aus der Natur

Wenn man über die Ökologie der Streuobstwiese spricht, dann kommen zwangsläufig die Bienen ins Spiel. Und Bienen – ob Wildbienen oder Honigbienen – gibt es reichlich auf Gut Leidenhausen.

Am 13.10.2016, dem zweiten Projekttag der OGS Irisweg, ging es dann um die Bienen. Alle Kinder hatten die besondere Aufgabe, sich eine Frage zu dem, was sie gerade gesehen oder gelernt hatten, für ein Quiz auszudenken.

Bei zunächst trübem Wetter erkundeten die Kinder die Wohnstätten der Wild- und Honigbienen. Grundsätzlich unterschiedliche Lebensweisen wurden erkannt.

Fachliche Verstärkung bekam NABU Pädagoge Martin Verfürth mit Herrn Peter Gauger vom Porzer Bienenzuchtverein. Anschaulich erklärte er das Leben der Bienen anhand eines Filmes und mit vielen Erzählungen aus seiner Imkerpraxis.

Dann ging es in Gruppenarbeit weiter. Die eine Gruppe ging mit Herrn Verfürth zu den Bienenstöcken und sammelte tote Bienen zur Beobachtung in Becherlupen auf. Die Morphologie einer Biene sollte betrachtet und möglichst genau in einer Zeichnung festgehalten werden. Doch oh Wunder! Tot geglaubte Bienen wurden in der Wärme des Seminarraumes wieder lebendig, lösten sich aus der Erstarrung und flogen durch den Raum. Sie wurden natürlich wieder in die Freiheit entlassen. 

Die zweite Gruppe schaute mit Herrn Gauger in einen Bienenstock, konnte das Leben der Bienen direkt beobachten. Da es relativ kühl war und die Bienen dadurch träge waren, ergaben sich gute Beobachtungsmöglichkeiten an den herausgenommenen Wabenrähmchen.

 

Nach dem Wechsel der Gruppen gab es den süßen Höhepunkt. Herr Gauger hatte verschiedene Honigsorten mitgebracht und die Kinder durften nach Herzenslust probieren. Hm, da konnte man regelrechte Feinschmecker beobachten!

Zum Abschluss testeten die Kinder sich selbst, indem sie einander ihre selbst erdachten Quizfragen stellten. Das machte Spaß und schmeckte – im wörtlichen Sinne – gar nicht nach Schule.

Damit endete ein zweiter gelungener Projekttag. Durch die Zusammenarbeit mit Herrn Gauger vom Porzer Bienenzuchtverein und durch die Unterstützung von Frau Czapczyk und ihrem OGS Team waren die Kinder fachlich wie pädagogisch optimal betreut.

unsere nächsten Veranstaltungen:

Siehe auch auf Veranstaltung

Lernprojekt Botanische Bestimmungsübungen Sonntag, 26.03.2017, 11:00 Uhr

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Vortrag im Bürgerhaus Stollwerck

Wald selbst bewirtschaften - ist das realistisch? Dienstag 28.03.2017  19:30 - 21:00 Uhr

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Stammtisch 3.04.2017 19:00 Uhr

Im Kurfürstenhof, Bonner Str. 21

Tipps zum Gemüseanbau auf dem Balkon? Hier erfahren Sie mehr!

Projekt: Mauerseglerschutz

 

Neue Kindergruppe in Finkens Garten!

Umweltbüro auf Gut Leidenhausen.

Öffnungszeiten: Montag u. Donnerstag von 10-12 Uhr

BürgerInitiative:

"Grüngürtel für Alle"

Zu unserer Stellungnahme hier...

Ein Beitrag auf WDR 5

Kunstrasen im Grüngürtel?

Mitmach-Aktion Eulen !

Eulen im Kölner Raum.

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